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„Christ ist erstanden von der Marter alle; des solln wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein. Kyrieleis.“ 
(Ev. Gesangbuch 99)

Wir gehen jetzt auf die österliche Freudenzeit zu, die uns zum Jauchzen, Singen und Beten aufruft: Jubilate, Cantate, Rogate (= Jubelt, Singt, Betet)! So heißen drei Sonntage im Mai. In der Tat: Wir haben Grund zum Singen, zum Jubilieren, zum Danken. „Christ ist erstanden von der Marter alle!“ Die Perspektive unseres Lebens reicht über den Tod hinaus.

Diese Hoffnung will uns beflügeln. Und es müsste unserem Leben abzuspüren sein, dass wir dem angehören, der „dem Tod genommen all sein Recht und sein Gewalt“ (Martin Luther). So lesen wir im 1. Petrusbrief: „Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist.“ (3,15) Hoffnung, die in euch ist – das ist lebendiger Glaube. Er richtet sich auf den Gott, der Jesus Christus vom Tod auferweckt hat.

ostern19Wir werden aber nur dann nach dieser Hoffnung gefragt werden, wenn unsere Mitmenschen auch etwas davon bemerken, wenn sie erkennen, dass wir nicht die alte Melodie dieser Welt spielen, die ohne Hoffnung im Grab verstummt, sondern das neue Lied der Hoffnung, das Lied vom Sieg über „Tod, Teufel, Sünd und Hölle.“

Diese Hoffnung macht frei von Menschenfurcht und befähigt zu klarem Denken und verantwortlichen Reden. Denn seit Ostern sind die Prioritäten neu und endgültig gesetzt. Albrecht Goes hat das in seinem Gedicht „Grabschrift“ so gesagt:

„Mein bist du“ spricht der Tod
Und will groß Meister sein.
Umsonst – Mir hat mein Herr
Versprochen: Du bist mein.

Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Vorbereitungszeit auf das große Fest und dann „Fröhliche Ostern“!

Ihre Pfarrerin E. Richter