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„So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen.“ – Epheser 2,19 (Wochenspruch 31.07.-06.08.)

Liebe Leserinnen und Leser!

FUNDUS 6576 HGV08072Sind wir das auch wirklich, Gottes Hausgenossen? Wand an Wand mit ihm; Begegnungen auf dem Flur; Gespräche am Abend? Teilen wir unser Leben mit ihm? Viele vermutlich nicht. Viele leben ihr Leben. Und Gott ist, wenn überhaupt, an den Rändern – oder da, wo etwas einbricht in das Festgefügte und Menschen sich fragen, ob das wohl mit Gott zu tun hat. Die Einladung zur Hausgenossenschaft wird häufig überhört und übersehen und eher angenommen, wenn zur Speise an den Altar eingeladen wird. Gott ist ferngerückt; und Nähe zu ihm ist selten geworden.

Sie ist auch schwerer geworden, die Nähe. Zu vieles drängt sich dazwischen, manchmal wird es gerne hingenommen. Gott wirkt so schwer, die Nähe zu ihm scheint anspruchsvoll. Das ist es auch, aber darum ist es nicht schwer. Das Leben mit ihm ist nur anders; so, als begleite einen ein Freund, der manchmal fragt: „Warum tust Du das? Warum lebst Du so? Was verbirgst Du gerade?“ Aber der auch tröstet, die Tränen nicht übersieht, die Müdigkeit ernst nimmt. Solch ein Freund, der nicht weichen will und doch ganz unaufdringlich ist, will Gott sein. Wenn man mit ihm vertraut geworden ist wie mit einem Hausgenossen, dann will man nicht mehr auf ihn verzichten.

Eine gute Zeit voller Hoffnung und Zuversicht wünscht Ihnen

Ihre Pfarrerin E. Richter