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„Freue Dich und sei fröhlich, Du Tochter Zion! Denn siehe, ich komme und will bei Dir wohnen, spricht der Herr.“ Sacharja 2,14 – (Monatsspruch Dezember 2021)

Liebe Leserinnen und Leser,

welcome21„Hier sieht´s aus – Räum´ doch mal dein Zeug weg! – Wenn jetzt Besuch vorbeikäme, oh je.“

Alle rufen durcheinander. Und dann melden sich tatsächlich spontan die Eltern auf einen Samstagskaffee an und würden gern vorbeikommen.

Dann legt der Wirbel zuhause los, die Großen beginnen Ordnung zu machen, die Kleinen entleeren trotzdem ständig ihre Spielekisten im Wohnzimmer, man trägt Kleidung und anderen Kram zusammen, fegt den Boden, räumt den Tisch frei und stellt Gläser, Getränke, Teller und weitere Dinge bereit.

„Geschafft!“ – sitzt man in der Ecke und hofft, dass das die letzte Aufregung für heute war.

Wie könnte ich das auf unser Innenleben übertragen?

Jahr um Jahr wird uns angekündigt und mit frohlockenden Klängen zugerufen: Gott kommt und will bei Dir wohnen! Er wendet sich uns Menschen zu und wurde selbst einer von uns.

Als Jesus Christus kehrte er in den Häusern ein, in den armen Seelen und kranken Herzen.

Dieser Besuch hat sich wieder angekündigt.

Sicher bereiten wir unsere Wohnungen dafür vor, geschmückt, duftend und kerzenhell.

Und was ist mit unseren inneren Räumen?

Manche Ecken haben wir vielleicht schon länger nicht betreten, da liegt schon eine dicke Staubschicht darüber. Woanders hat sich über das Jahr hinweg soviel Zeug angesammelt – das müsste mal wieder sortiert und entrümpelt werden. Und wäre an meinem Tisch im Geiste überhaupt noch ein Platz für einen weiteren Gast? Oder müsste ich da erst noch einen Stuhl holen?

Für solche und ähnliche Aufräumaktionen sind uns vier Adventswochen (und mehr) geschenkt.

Dass Ihnen dabei die Advents- und Weihnachtszeit altbekannte und neue Räume eröffnet,

wünscht Ihnen von Herzen Ihre Vikarin Teresa Förtsch.