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„So spricht der Herr, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!“ – Jesaja 43,1

Liebe Leserinnen und Leser!

plakat19Da sitze ich an meinem Schreibtisch und grüble, weil ich mir Sorgen mache, Sorgen um zwei treue Gemeindeglieder. Ich bin gedanklich lahmgelegt. Im Vergleich zu den großen Herausforderungen anderer Menschen sind es wohl geringe Sorgen – dafür aber eben doch meine! In bestimmten Momenten helfen da Vergleiche nichts.

Doch nun nehme ich den Kalender zur Hand, um nach dem Wochenspruch für die erste Woche des neuen Blättchens zu suchen. Da lese ich den oben stehenden Vers und erlebe, wie dieses Wort Gottes als „Durchbruch“ wirkt und mir den Blick zu Jesus wieder schenkt! Ist dies nicht eine wunderbare Zusage des Herrn? Israel, das Volk Gottes, hat so eine Form der göttlichen Liebeserklärung öfter von Gott erhalten. Warum eigentlich? Weil Gott ein fürsorglicher Vater ist, der seine Kinder liebt und weil sie ihm wichtig sind. Gott kennt jedes ängstliche Herz. Er weiß, dass dieses „Fürchte dich nicht“ eine echte Ermutigung, eine Befreiung für uns Menschen ist. Ich erlebe das Wunder des Zuspruchs Gottes auch bei mir: neue Freude, neue Motivation und ein völlig neuer Blick auf Jesus werden mir geschenkt.

Unzählige Menschen, die im Laufe der Jahrtausende bis heute dieses „Fürchte dich nicht“ hörten, durften Erleichterung erfahren. Doch die weiteren Worte des Verses sind für mich überwältigend. „Ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein.“ Höre ich richtig? Habe ich den wirklich gehört, der mich so ganz persönlich, so ganz individuell und in so großer Liebenswürdigkeit gerufen hat?

Es ist sensationell: Der Gott, der Himmel und Erde gemacht hat, kennt unter den Milliarden Menschen auch Sie! Mich! Er kennt Ihren Namen. Sie sind keine Nummer. Sie werden nicht verwechselt. Sie können ihm angehören durch den Glauben an Jesus Christus. So dürfen Sie dann „sein“ Kind sein, wenn er sagt: „Du bist mein!“

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Zeit!

Ihre Pfarrerin E. Richter