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„Aber ich weiß, dass mein Erlöser lebt.“ – Hiob 19,25 (Monatsspruch November)

Liebe Leserinnen und Leser!

church19Solch eine Gewissheit ist beneidenswert! Aber schauen wir uns Hiob, der dies sagt, einmal näher an. Alles, was ihm wichtig war, hat er verloren; zunächst sein Hab und Gut, die Ernte, seine Tiere und dann alle seine Söhne und Töchter. Eine schlechte Nachricht nach der anderen erreicht ihn – Hiobsbotschaften, sagen wir dazu. Erlitt je ein Mensch größere Not als er? Alles, was das Leben lebenswert und wertvoll macht, wurde ihm genommen: Familie, Gesundheit, Besitz, Freunde, ja, auch das eigene Wertbewusstsein. Er fühlt sich von Gott ungerecht behandelt und verlassen. Er ist am Ende. An diesem Punkt bleibt ihm nur eins: „vor Gott zu Gott zu fliehen“ (Martin Luther).

Hiobs Bekenntnis beginnt mit einem „Aber“. Ein Blickwechsel hat stattgefunden. Seine Erkenntnis erwächst nicht aus dem Wissen, das man aus Büchern lernen kann. Es ist die Gewissheit, die ihm am Tiefpunkt seines Lebens geschenkt wird: Gott ist und bleibt Gott. Er hat das, was Hiob jetzt quält und bindet, ja sogar den Tod überwunden und wird das letzte Wort behalten.

Wir kennen den, den Hiob noch nicht kannte: Jesus Christus. Er kam in die Welt, „dass er ... gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele“ (Matthäus 20, 28). Wer am Nullpunkt angekommen ist und einen Erlöser braucht, der ist bei Jesus an der richtigen Adresse. Er will uns aus aller Resignation reißen. Das ist der Beginn eines Lebens mit Ewigkeitsperspektive.

Ich grüße Sie herzlich!

Ihre Pfarrerin E. Richter