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Herzlich willkommen im Evangelischen Pfarrbereich Sprotta

Winfried Hauck ist optimistisch. Die Wöllnauer Kirche bekommt ein gewöhnliches Dach mit einer etwas ungewöhnlichen Geschichte dahinter. Es sieht gut aus für das Wöllnauer Kirchendach. Winfried Hauck, der sich als Katholik für die evangelische Kirche im Ort seit Jahren engagiert, meint jedenfalls optimistisch: „Wir kriegen das hin.“ Die Vorbereitungen für das rund 80 000 Euro teure Leader-Projekt, zu dem auch zwei Fledermausgauben sowie ein gepflasterter und damit barrierefreie Zugang zur Kirche gehören, befinden sich auf der Zielgeraden.

 

2000 Euro fehlen noch
Das gilt auch für das Spendenkonto. „20 000 Euro werden benötigt. Rund 18 000 Euro haben wir zusammen“, ist Winfried Hauck, der sich nicht nur bei den Wöllnauern und der Gemeinde, sondern vor allem bei Profiroll Bad Düben bedanken möchte, auch ein wenig stolz. „Die fehlenden 2000 Euro“, so gibt er sich überzeugt, „schaffen wir nun auch noch.“ Die Ausschreibungen sind jedenfalls raus. In den nächsten Tagen erwartet er gemeinsam mit dem Planungsbüro die Angebote. Möglichst noch in diesem Jahr soll gebaut werden.

woellnau 190219bEule und Falke gesichtet
Parallel dazu sucht Winfried Hauck Expertenrat, wie nicht nur die Kirche, sondern möglichst die derzeit des Öfteren gesichteten Eulen und Falken ein Dach über den Kopf bekommen können. „Wenn wir das schaffen, würde mich das sehr freuen“, sinniert er.

Die Schuld der Kirchturmuhr
Dass das Projekt überhaupt in Angriff genommen werden kann und auf die Leader-Liste kam, daran ist streng genommen die Kirchenuhr schuld. Denn diese Uhr, die am Wöllnauer Kirchturm seit 1870 zeigt, was die Stunde schlägt, hatte es Winfried Hauck sofort angetan, als er 1981 von Leipzig-Mitte nach Wöllnau zog. Der Katholik gibt zu, dass er sich vor allem wegen ihr seit Jahrzehnten für die evangelische Kirche im Dorf engagiert und letztendlich damit auch die Leader-Förderung auf den Weg gebracht hat.

Sanierung im Rahmen der Möglichkeiten
Die Kirche war zu DDR-Zeiten im Rahmen der Möglichkeiten getreu dem Motto „wenn Farbe da war, kam sie eben dran“, erhalten worden. Mit der Wende taten sich neue Möglichkeiten auf. „Wöllnau hat sie genutzt“, kann Winfried Hauck mit Fug und Recht behaupten. Denn die rund 100 000 Euro, die bisher für die Kirche seit der Wende ausgegeben wurden, veredelten die Wöllnauer mit vielen Eigenleistungen. Und nur so konnten seitdem Kirchturm und Glockenstuhl, ein Riss in der älteren Glocke repariert, die Elektrik, Außenputz und Fenster erneuert werden.
Quelle: LVZ | 19.02.2019 | Ilka Fischer